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Reisetipps für Israel

Anreise

Die einfachste Art, von Deutschland aus nach Israel zu gelangen, ist die Anreise mit dem Flugzeug. Das Land verfügt über zwei internationale Flughäfen. Am Flughafen sollte man sich mindestens drei Stunden vor Abflug einfinden, da für Reisen nach Israel verstärkte Sicherheitsvorschriften gelten. Von Europa aus besteht zudem die Möglichkeit, Israel mit dem Schiff zu erreichen. Bei zahlreichen Mittelmeerkreuzfahrten beispielsweise wird das Land regelmäßig angesteuert. Befindet man sich in Jordanien oder Ägypten, ist es aber auch kein Problem, auf dem Landweg (das heißt mit dem Auto) nach Israel zu gelangen.


Impfungen und Visum

Für die Einreise nach Israel werden vom Gesetzgeber keine Impfungen vorgeschrieben, jedch empfiehlt es sich, einige Impfungen prophylaktisch vornehmen zu lassen. Hierzu zählen beispielsweise eine Impfung gegen Tetanus, Diphterie und Polio. Auch eine Impfung gegen Hepatitis A sollte überlegt werden. Die Krankheit Malaria hingegen ist in Israel nicht verbreitet. Deutsche Touristen benötigen für die Einreise nach Israel sowohl einen gültigen Reisepass als auch ein Visum. Dieses berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten im Land. Für deutsche Urlauber ist dieses Visum kostenfrei.

Israel

Israel ©iStockphoto/vvvita

Beste Reisezeit

Grundsätzlich kann man das Land Israel das ganze Jahr über bereisen; am besten aber eignen sich die Frühjahrs- und Herbstmonate. Dann ist das Wetter angenehm mild. Von Mitte November bis in den März hinein ist es im Land dagegen unangenehm kühl, in den höheren Lagen kann es sogar zu Frost kommen. Meiden sollte man es, während der jüdischen Feiertage in das Land zu reisen, denn dann ist Israel überfüllt mit etlichen Pilgern und Zimmer sind nur schwer zu bekommen.

Kleidung sowie Essen und Trinken in Israel

Achten sollte man als Tourist in Israel auf eine angemessene Kleidung. Vor allem an religiösen Stätten wird nackte Haut nicht gerne gesehen – hier sollte man sich auch im Hochsommer eher bedeckt halten. Israel wird gerne bezeichnet als das Land, wo „Milch und Honig fließt“. Tatsächlich ist das Essen hier sehr vielfältig. Als deutscher Tourist sollte man es nicht versäumen, die zahlreichen kulinarischen Spezialitäten zu kosten. Das Essen kann bezeichnet werden als eine Mischung aus der Küche des mittleren Ostens und des Mittelmeeres. Typische Gerichte in Israel sind Rinderbraten, Krautrouladen, Gulasch, Schnitzel, eingelegte Heringe und russischer Borschtsch. Nationalspeise aber ist das sogenannte Falaffel – eine Art Vorspeise, die aus frittierten Kichererbsenbällen in Fladenbrot besteht. Ebenfalls nicht versäumen sollte man den israelischen Wein, der besonders lecker ist.


Politische Lage beachten

Obwohl die politische Lage in Israel mittlerweise stabil ist, ist eine Reise in das Land dennoch mit Gefahren verbunden. Besonders zu Terroranschlägen und Selbstmordattentaten kommt es nicht selten im Land. Die Währung in Israel ist der Neue Schekel beziehungsweise der Agora. Internationale Kreditkarten und auch Euroshecks werden in den meisten größeren Hotels bedenkenlos akzeptiert. Die Netzspannung in Israel beträgt 220 Volt beziehungsweise 50 Hertz – empfehlenswert ist es, einen Adapter mit auf die Reise zu nehmen.

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